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Digitale Prozesstransparenz für industrielle Beschaffungs­logistik

Beschaffungslogistik

Störungen, Nachhaltigkeitsanforderungen, bürokratische Hürden: Die Beschaffungslogistik der Industrie wird komplexer. Im Cluster-Kooperationsprojekt „Digital Supply Board“ hat SATIAMO federführend eine Plattform entwickelt, die alle Akteure intelligent vernetzt.

Digitale Prozesstransparenz für industrielle Beschaffungs­logistik

Störungen, Nachhaltigkeitsanforderungen, bürokratische Hürden: Die Beschaffungslogistik der Industrie wird komplexer. Im Cluster-Kooperationsprojekt „Digital Supply Board“ hat SATIAMO federführend eine Plattform entwickelt, die alle Akteure intelligent vernetzt.

Lieferketten werden immer komplexer. Störungen, Nachhaltigkeitsanforderungen und bürokratische Hürden erschweren die Beschaffungs­logistik der Industrie.

Im Cluster-Kooperationsprojekt „Digital Supply Board: Digitale Kommunikations- und Steuerungsplattform zur Schaffung von Prozesstransparenz in der Beschaffungs­logistik von Industrie­unternehmen“ hat die SATIAMO GmbH federführend gemeinsam mit sechs Industrie- und einer Wissenschaftspartnerin ein prototypisches Interface einer digitalen Kommunikationsplattform konzipiert, die Transparenz in die Beschaffungs­logistik von Industrie­unternehmen bringen soll. Diese reicht vom Statusmonitoring laufender Lieferungen über die Inbound-Anliefersteuerung im Werk bis hin zum CO₂‑Footprint-Ausweis im CSR‑Reporting.

Transportmanagement im Beschaffungsprozess

Das Besondere am Digital Supply Board ist, dass das Transportmanagement im Beschaffungsprozess integriert und abgebildet wird – vom Lieferaviso bis hin zur Anlieferung. Dadurch entsteht eine digitale Advanced Shipping Notice (ASN), die Lieferinformationen frühzeitig, standardisiert und transparent für alle beteiligten Akteure verfügbar macht.

Word, Excellisten, Telefonate und E‑Mail‑Korrespondenz werden damit obsolet. Das Industrieunternehmen kann über die Plattform in Echtzeit abrufen und feststellen, in welchem Status sich die Lieferung befindet und in welchem Zeitfenster sie eintreffen wird. Das Digital Supply Board bietet eine kollaborative Lösung, die alle Akteure der Beschaffungslogistik intelligent vernetzt – transparent, nachhaltig und effizient.

Laufzeit und Ziel des Projekts

Das Cluster-Kooperationsprojekt hatte eine Laufzeit von 18 Monaten und endete im Frühjahr 2026. Ziel war es, dass alle beteiligten Industrieunternehmen den Prototyp testen, reale Beschaffungsprozesse simulieren und mögliche Abstimmungs- und Prozessmängel im Supply Chain Management entlarven, um am Ende des Projekts die Basis für eine einsatzreife Lösung geschaffen zu haben.

Was das Digital Supply Board verbessert

  • Lieferketten-Monitoring: Überblick in Echtzeit verringert Unsicherheiten bei Lieferung.
  • Nachhaltigkeit: Bessere Abstimmung reduziert den CO₂‑Fußabdruck.
  • Handelskonflikte und Zölle: Bessere Planung erleichtert komplexe Regulierungen.
  • Compliance: Rechtliche Vorgaben werden eingehalten.

Der Mehrwert im Überblick

  • Effiziente Prozesse und transparente Lieferketten
  • Digitale Advanced Shipping Notice (ASN) für frühzeitige, standardisierte und transparente Lieferinformationen
  • Nachhaltige und regelkonforme Logistik
  • Praxisnahe Entwicklung mit führenden Unternehmen

Die Projektpartner

Industrieunternehmen: Palfinger AG, Banner GmbH, Salinen Austria AG, Rosenbauer International AG, VFI GmbH, Gmundner Molkerei GmbH

Wissenschaftliche Partnerin: Institut für Personalentwicklung an der Johannes-Kepler-Universität Linz

FAQ

Ein Cluster-Kooperationsprojekt, in dem die SATIAMO GmbH federführend gemeinsam mit sechs Industrie- und einer Wissenschaftspartnerin eine digitale Kommunikations- und Steuerungsplattform für die Beschaffungslogistik von Industrieunternehmen konzipiert hat. Sie reicht vom Statusmonitoring laufender Lieferungen über die Inbound-Anliefersteuerung im Werk bis zum CO₂‑Footprint-Ausweis im CSR‑Reporting.

Eine standardisierte digitale Lieferankündigung. Sie macht Lieferinformationen frühzeitig und einheitlich für alle beteiligten Akteure verfügbar – statt sie über Excellisten, Telefonate und E‑Mail‑Korrespondenz zu verteilen.

Palfinger AG, Banner GmbH, Salinen Austria AG, Rosenbauer International AG, VFI GmbH und Gmundner Molkerei GmbH. Wissenschaftliche Partnerin war das Institut für Personalentwicklung an der Johannes-Kepler-Universität Linz.

Die im operativen Prozess ohnehin entstehenden Transportdaten lassen sich für den CO₂‑Footprint-Ausweis im CSR‑Reporting nutzen. Nachhaltigkeitskennzahlen entstehen damit als Nebenprodukt der Prozesssteuerung, nicht als getrennte Erhebung.

18 Monate, Abschluss im Frühjahr 2026. Ziel war, dass alle beteiligten Industrieunternehmen den Prototyp testen und reale Beschaffungsprozesse simulieren, um die Basis für eine einsatzreife Lösung zu schaffen.

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